
Die Fritzbox 7590 AX ist zweifellos einer der erfolgreichsten Router der letzten Jahre. Sie steht in Millionen deutschen Haushalten. Doch wer jetzt auf einen schnellen Glasfaseranschluss wechselt, erlebt mit diesem Gerät eine böse Überraschung.
Mit der Fritzbox 4630 steht der direkte Nachfolger für reine Glasfaser-Szenarien bereit. Ich habe beide Geräte technisch gegenübergestellt und zeige auf, warum die 7590 AX – trotz ihres hohen Preises – an modernen Anschlüssen zur physikalischen Bremse wird.
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- Innovatives Dualband 4x4-Wi-Fi 6 (WLAN AX) mit 2.400 MBit/s (5 GHz) + 1.200 MBit/s (2,4 GHz) für ultraschnelles, stabiles und effizientes WLAN im anspruchsvollen Heimnetz mit einer Vielzahl an WLAN-Endgeräten
- DSL-Router: Internet-Geschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s durch zukunftssicheres VDSL-Supervectoring 35b; leistungsstarke WLAN-Mesh Zentrale: automatische Zusammenlegung eingesetzter FRITZ!-Produkte zu einem intelligenten WLAN-Netz mit optimaler Leistung
- Edition Amazon Exclusive: Inklusive SanDisk Ultra Luxe USB 3.2 Gen 1 Flash-Laufwerk mit Vollmetallgehäuse, 64 GB Kapazität und blitzschnellen Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s
Das teure Modem liegt brach
Der erste Punkt meiner Analyse betrifft die Effizienz. Die Fritzbox 7590 AX wurde primär für DSL-Anschlüsse konzipiert. Sie bezahlen beim Kauf teures Geld für ein Supervectoring-Modem.
Schließen Sie dieses Gerät nun an ein Glasfasermodem (ONT) an, ist diese Hardware nutzlos. Sie verbraucht Strom, erzeugt Wärme, leistet aber keinen Beitrag zur Verbindung.
Die Fritzbox 4630 geht hier den logischen Weg. Sie verzichtet komplett auf das Modem. Mein Kosten-Nutzen-Check zeigt: Jeder Euro, den Sie in die 4630 investieren, fließt direkt in die Router-Performance, nicht in ungenutzte Alt-Technik.
Die 1-Gigabit-Bremse der 7590 AX
Dies ist das vernichtende Urteil meiner Untersuchung für alle High-Speed-Nutzer.
Ich habe die Port-Spezifikationen der 7590 AX geprüft: Sie besitzt zwar Gigabit-LAN-Ports, aber keinen einzigen 2,5-Gigabit-Port.
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Das Szenario:
Sie buchen einen Glasfasertarif mit 2.000 MBit/s.
- Mit der 7590 AX: Das Signal kommt zwar in den Router, wird aber am Ausgang auf 1.000 MBit/s (bzw. 940 MBit/s netto) gedrosselt. Sie verlieren die Hälfte Ihrer bezahlten Bandbreite, weil der Router physikalisch nicht mehr ausgeben kann.
- Mit der Fritzbox 4630: Sie besitzt einen 2,5-Gigabit-WAN (Eingang) und einen 2,5-Gigabit-LAN (Ausgang). Das Signal wird ungebremst an Ihren PC oder Switch durchgeleitet.
Für mich ist die Sache klar: Wer einen Tarif über 1 GBit/s nutzt, darf die 7590 AX technisch gesehen nicht mehr einsetzen.
Antennen-Power gegen Protokoll-Intelligenz
Beim WLAN ist der Vergleich differenzierter. Hier trifft rohe Kraft (7590 AX) auf smarte Technik (4630).
Fritzbox 7590 AX (Wi-Fi 6):
Sie nutzt ein massives 4×4 MIMO Antennen-Design. Vier Antennen senden, vier empfangen. In meinen Tests zur reinen Reichweite (ohne Repeater) hat dieses Setup Vorteile, wenn es darum geht, dicke Wände zu durchdringen.
Fritzbox 4630 (Wi-Fi 7):
Sie muss mit 2×2 MIMO auskommen und verzichtet auf das neue 6-GHz-Band.
Ist sie deshalb schlechter? Nein. Ich habe festgestellt, dass die neue Multi-Link Operation (MLO) diesen Nachteil oft ausgleicht. Da Smartphone und Router gleichzeitig auf 2,4 und 5 GHz funken, sinkt die Latenz drastisch. Das Netzwerk fühlt sich reaktionsschneller an, auch wenn die theoretische Maximal-Reichweite etwas geringer ist als beim alten 4×4-Flaggschiff.
Der direkte Vergleich der Fakten
| Feature | Fritzbox 7590 AX (Der Platzhirsch) | Fritzbox 4630 (Der Herausforderer) |
| Konzept | DSL-Router | Reiner WAN-Router |
| WLAN-Standard | Wi-Fi 6 | Wi-Fi 7 (ohne 6 GHz) |
| Antennen-Setup | 4×4 MIMO (Stark auf Distanz) | 2×2 MIMO (Effizient durch MLO) |
| Netzwerk-Ports | Max 1 GBit/s (Bremse!) | 1x 2,5G WAN + 1x 2,5G LAN |
| ISDN | Vorhanden (S0-Bus) | Nicht vorhanden |
| USB | 2x USB 3.0 | 1x USB 3.0 |
Ein wichtiger Hinweis für Besitzer alter Telefonanlagen: Die 4630 hat keinen ISDN-Anschluss mehr. Wer noch eine Telefonanlage aus den 90ern betreibt, muss bei der 7590 AX bleiben.
Fazit
Ich empfehle einen klaren Schnitt.
Die Fritzbox 7590 AX ist ein exzellentes Gerät – für DSL-Kunden. Am Glasfaseranschluss ist sie jedoch veraltete Technik. Das fehlende 2,5-Gigabit-LAN-Interface macht sie zum Nadelöhr für moderne Tarife.
Der Sieger ist die Fritzbox 4630.

Sie bietet die Schnittstellen, die wir im Jahr 2026 brauchen. Sie verschwendet keine Energie für ein DSL-Modem. Und dank Wi-Fi 7 mit MLO bietet sie die stabilere Latenz für Gaming und Home-Office. Wenn Sie vor der Wahl stehen: Greifen Sie zur 4630.
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